Abheben mit dem Flugzeug

Der Start

So habe ich die Fahrbahn von Meigs, einem kleinen Flughafen bei Chicago, bei meinem ersten Versuch gesehen (Abbildung 1)
Links Chicago, hinten der Himmel und vorne das Instrumentenbrett, von dem ich keine Ahnung hatte.

Abb. 1 Das Amaturenbrett der Cessna (FS2004)
Abb. 1 Das Amaturenbrett der Cessna (FS2004)
Abb. 2 Der Speed Indicator
Abb. 2 Der Speed Indicator

Eine Cessna hebt bei etwa 60 Knoten ab. Nun lernt man zuerst einmal, dass es in der Mitte ein Anzeigegerät gibt, den sog. Air Speed Indicator (Geschwindigkeitsmesser, Abb. 2) an dem man die Geschwindigkeit ablesen kann.

Am Joystick drückt man den Gashebel nach oben und schon setzt sich das Flugzeug in Bewegung. Der Motor lärmt richtig und man kann den Schatten der Propeller vorne sehen. Immer die Geschwindigkeitsanzeige im Visier, passiert es schon mal, dass man die Startbahn verlässt. Auch weil man sich es nicht verkneifen kann, einen Blick seitlich aus dem Fenster zu werfen. Steuert man zurück, übertreibt man u.U. und schon schaukelt die Maschine gefährlich.
Der Simulator lässt einen Gott sei Dank den Start so oft wiederholen wie es nötig ist und schon bald hat man die Koordination beider Komponenten im Griff.

Die Cessna ist auch im realen Betrieb so konstruiert, dass sie sich ab einer bestimmten Geschwindigkeit von selbst in die Lüfte hebt. So ist der anschließende Start eigentlich nicht schwer.
Man ist danach so vergnügt, dass man ihn mehrfach wiederholt und mehr Zeit hat, während dem Start aus dem Fenster zu sehen. Man kann im Flugsimulator in alle Richtungen sehen und gewinnt so einen wirklich realen Eindruck vom Fliegen.

Abb. 3 Nach dem Abheben (FS2004)
Abb. 3 Nach dem Abheben (FS2004)

Abbildung 3 zeigt den Eindruck kurz nach dem Abheben. Der Himmel gewinnt die Oberhand und die Gebäude verschwinden langsam aus dem Gesichtsfeld.
Der Geschwindigkeitsmesser zeigt etwas mehr als 70 Knoten.
Zu diesem Zeitpunkt glaubt man, dass die Landung mit ein bisschen Übung ähnlich einfach sein wird.......