Zugspitze über Höllentalklamm und Klettersteig

Die Tour durch das Höllental auf die Zugspitze ist ein Genuss aber erfordert ein gerüttelt Maß an Kondition. Einige übernachten in der Höllentalangerhütte und gehen den Rest am nächsten Tag an. Ich bin in jungen Jahren die Tour an einem Tag gegangen. Allerdings muss man dann gegen vier Uhr morgens bereits die Wanderung beginnen.

Der Steig von Hammersbach bis zur Höllentalschlucht-Eingangshütte ist alleine schon schön. Die Passage durch die Höllentalschlucht ist bei Dunkelheit auf jeden Fall ein spannendes Erlebnis. Wenn Sie möchten, können Sie eine Brotzeit auf der Höllentalangerhütte machen. Später klettert man schon bald über das berühmte Brett. Dann geht's in leichter, freier Kletterei weiter und über Schottergelände zum Fuß des Höllentalferners. Nur mit Steigeisen kommt man über den Gletscher zur Randkluft an den rot markierten Übergang zum Klettersteig. Der Klettersteig selbst ist einfach und steigt stetig und schier nicht enden wollend bis zum Gipfel der Zugspitze hinauf.

Der altbekannte Klettersteig ist schon einige Jahre alt. Das Seil führt meist durch Ösenanker und als Tritthilfen dienen Stifte. Die Seile sind teils gewartet, teils erneuert, aber gerade nach der Randkluft gibt's nur behelfsmäßige Sicherungen. Zudem sind im Fels einige leichte Freikletter-Passagen zu bewältigen.

Auf die Zugspitze über die Höllentalklamm

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